Versteckte Magnetfelder in Elektroautos?

6. Oktober 2025von 1,9 Minuten Lesezeit

Wir sind von immer mehr Strahlungsquellen umgeben, die Einfluss auf die Funktion unseres Organismus und der biochemischen Abläufe haben. Eine dieser Strahlungsquellen sind Autos, vordringlich E-Autos aber natürlich auch Verbrenner.

Eine aktuelle und umfassende Studie, die vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegeben und von den Seibersdorf Labs durchgeführt wurde, beschreibt, dass Fahrer und Passagiere von Elektrofahrzeugen routinemäßig überraschend starken elektromagnetischen Impulsen, sogenannten Transienten, ausgesetzt sind.

Diese schnellen Energieausbrüche, die seit Jahrzehnten mit Gesundheitskontroversen in Verbindung gebracht werden, überschreiten oft die geltenden europäischen Referenzwerte, teilweise sogar um das Zwölffache, insbesondere beim Starten oder in Hybridmodellen. Laut den Forschenden der Seibersdorf Labs in Österreich sind diese Spitzenfelder „erstaunlich hoch“ und treten besonders bei Veränderungen in den elektrischen Systemen auf, wie starkem Beschleunigen oder Bremsen.

Es wird vermutet, dass einige Hersteller diese Emissionen in der Designphase nicht ausreichend berücksichtigen. Erschwerend kommt hinzu, dass aktuelle Messprotokolle die relevantesten Transienten, die kürzer als 200 Millisekunden sind, oft nicht erfassen.

Experten fordern die Fahrzeughersteller daher auf, Magnetfelder frühzeitig im Fahrzeugdesign zu berücksichtigen, da technisch niedrige Expositionsniveaus machbar wären. Trotz der bekannten Verbindung von langanhaltenden Magnetfeldern mit Gesundheitsrisiken ist die Forschung zu den Auswirkungen von Transienten auf die menschliche Gesundheit noch lückenhaft. Eine Weiterentwicklung der Messstandards ist dringend erforderlich, um einen umfassenden Strahlenschutz zu gewährleisten.

Weitere Informationen und Grafiken der Messprotokolle finden Sie in einem Bericht auf Microwave News.

Der Artikel erschien zuerst auf der Webseite www.bau-biologie.at. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Mehr zum Einfluss hochfrequenter Strahlung auf den Organismus:


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dipl.-Ing. Armin Rebernig, Ingenieurbüro für tech. Umweltschutz u. Bauphysik, www.bau-biologie.at


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



HF-EMF-Strahlung erhöht Risiko für neurologische Entwicklungsverzögerungen bei Babys um mehr als das Dreifache

Persönlichkeitsveränderungen bei jungen Erwachsenen: was sind die Ursachen?

Mobilfunk-Strahlung verursacht Gehirnschäden bei den zulässigen Grenzwerten – Studie

Ladestationen für E-Autos überlasten Verteilnetze – neue Zusatztarife

E-Autos ohne Zukunft – Hersteller ziehen sich reihenweise zurück

7 Kommentare

  1. Jurgen 8. Oktober 2025 um 11:54 Uhr - Antworten

    Bei einer Testfahrt in einem BMW i3 mit meinen Kindern zusammen, hatten wir alle drei danach Kopfschmerzen vom oberen Scheitel her. Meine Interpretation dazu: Ultraschall im Passagierraum. Magnetfelder lassen sich ja ganz einfach mit einer Eisenummantelung des Motors und der Stromtreiberelektronik abstellen.

  2. Dr. Rolf Lindner 7. Oktober 2025 um 0:20 Uhr - Antworten

    Im Roman „Der Unbesiegbare“ von Stanislaw Lem werden die Gedächtnisinhalte von Raumfahrern durch starke Magnetfelder gelöscht. Sind keine Gedächtnisinhalte vorhanden, können auch keine gelöscht werden.

    • Hausmann_Alexander 7. Oktober 2025 um 5:52 Uhr - Antworten

      In dem Film Fortress (1992)
      geht es u.a. um Geburtenkontrolle und das Gedanken geändert werden
      (etwas dazu projektiert, Folter).

  3. Jochen Nuerk 6. Oktober 2025 um 19:04 Uhr - Antworten

    Sicher, der Elektromotor ist unter der Haube. Aber versteckt würde ich das nicht nennen. Dieser funktioniert induktiv, also elektromagnetisch und erzeugt somit eine hohe Strahlung. Im umgekehrten Fall können diese elektromagnetische Wellen Spannungen induzieren sowie als Wirbelströme für Bremsvorgänge genutzt werden. Dass diese Intensität einen hohen Stresslevel erzeugt, welche zu kardiovaskuläre sowie neurologische Beschwerden führen können, ist nur logisch.

    • Jochen Nuerk 6. Oktober 2025 um 19:36 Uhr - Antworten

      Zur Ergänzung: Schutz der Insassen vor solchen elektromagnetischen Strahlungsspitzen könnte eine magnetische Abschirmung des E-Motors durch Verwendung von weichmagnetische Materialien wie
      Mu-Metall, Permenorm oder Weicheisen bieten. Diese Materialien werden vermutlich aber nicht die mechanischen Eigenschaften der tragenden Karosserieteile haben (Biegung, Torsion etc.), sodass diese zusätzlich zu den Karosserieteilen erfolgen müssen. D.h. Gewicht und Kosten. Aber das Thema muss gelöst werden. Deutsche Ingenieure, ran an den Speck.

  4. Hausmann_Alexander 6. Oktober 2025 um 17:19 Uhr - Antworten

    Hat das auch etwas mit Quantenmechanik zu tun?

    Frequenzen sind da sehr wichtig.
    Habe das nur kurz gegoogelt, da Putin das Wort Quantenmechanik
    im Waldai Klub erwähnte.

    • Hausmann_Alexander 6. Oktober 2025 um 18:13 Uhr - Antworten

      Gerade noch gegoogelt und als Ergänzung:
      Sind Frequenzen Energie?

      Tatsächlich ist Energie eine Schwingung, also eine Frequenz, die auf eine Anzahl (von Wellenlängen pro Sekunde = Frequenz) reduziert werden kann, was als ein Code = Information, die das Bewusstsein nährt, interpretiert werden kann!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge